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Samstag 7. Juli 2007
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Bayerns 3. Gurkenkönigin heißt Michaela I
Die 20-Jährige aus Anning will den Bekanntheitsgrad des Produkts erhöhen - Inthronisation durch MdEP Weber
ERNENNUNGSKOMITEE Manfred Weber, Mitglied des Europaparlaments; Dr. Heinrich Niedermaier, Leiter des Amts für Landwirtschaft und Forsten Deggendorf; Reinhard Kindler, Amt für Landwirtschaft und Forsten Landshut; Walter Heidl, BBV-Präsident Niederbayern; Maria Biermeier; Bezirksbäuerin; Josef Apfelbeck, Geschäftsführer der Gurken -Erzeuger-Organisation; Dr. Gerald Krischke, Rijk-Zwaan Saatgutproduzent; Gabriele Schwarzbözl, Lokalredaktionleiterin der Osterhofener Zeitung.
Als Ehrengäste begrüßte Hans Bär, Vorsitzender des Fördervereins Wallerfinger Volksfest, Bürgermeister Ludwig Weinzierl, Altbürgermeister Rudi Stockner, Rektor Rudolf Fuchs, BBV-Kreisobmann Johann Siedersberger, den Geschäftsführer der Sauerkonservenindustrie Hr. Landes sowie die erste Bayerische Gurkenkönigin Stefanie 1.
Michaela Hackl ist die dritte Bayerische Gurkenkönigin. Die Tochter eines Landwirts aus Anning/Osterhofen strahlte gestern Abend überglücklich, als ihr Schirmherr MdEP Manfred Weber zum Auftakt. des Wallerfinger Volksfests ihre rosa Schärpe umhängte und die Krone aufsetzte.
Vorher hatte sie sowohl vor dem Ernennungskomitee in der Hauptschule als auch anschließend auf der Bühne im Festzelt ihre Ansprache gehalten: Die 20-Jährige stellt ihre Regentschaft unter das Motto "Die Bayerische Gurke :- da weiß man, was man hat". Sie will ihren Beitrag leisten, die Gurkenproduktion in Europas größtem zusammenhängenden. Gurkenanbaugebiet zwischen Osterhofen und Landau/lsar bekannter zu machen. Denn „das beste Produkt ist nichts wert, wenn es niemand bemerkt". Dazu zollte sie der Arbeit ihrer Vorgängerin Respekt, in deren Amtszeit die Gurkenerzeugerorganisaton Bayern (GEO) gegründet worden war. Zudem versucht. die Schutzgemeinschaft Bayerische Gurke derzeit, mit einem. gemeinsamen Logo das Produkt bekannter zu machen.
Ihre Eltern Josef und Maria Hackl bewirtschaften seit 35 Jahren ein Anwesen in Anning, in den vergangenen 13 Jahren im Nebenerwerb. Zwar sind sie auf Ackerbau und Schweinehaltung spezialisiert und bauen keine Gurken an, dennoch will Michaela Hackl die Gurkenanbauer in ihrer Amtszeit nach Kräften unterstützen. Ihr Interesse an dem Ehrenamt wurde nicht zuletzt dadurch geweckt, weil die Bankkauffrau eine Arbeitskollegin ihrer Vorgängerin Barbara I. ist. Die Vermarktung ist auch das Hauptanliegen von Reinhard Kindler, Leiter des Amts für Landwirtschaft und Forsten Landshut sowie Vorsitzender des Ernennungskomitees: "Auch unsere Gurken müssen raus aus der Anonymität", fordert er.
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Passauer Neue Presse Samstag 7. Juli 2007 OSTERHOFEN Nummer 154, I Seite 45
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Bildservice R. Mattioni, 94447 Plattling
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2. und 3. Juni 2007
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Exzellenzen und Exzellentes im Lallinger Winkel
Karola Weber zur zwölften Mostkönigin gekrönt - Mostfest und Töpfermarkt "touristischer Höhepunkt"
Lalling. Exzellenzen und Exzellentes: Mostkönigin, zu 100 Prozent naturbelassene regionale Produkte, Töpferwaren aus Meisterhand - diese Kombination gibt's nur im Lallinger Winkel. Dass dieses Zusammenspiel auch funktioniert, hat am Wochenende wieder tausende von Besuchern beim Lallinger Mostfest mit Töpfermarkt bewiesen. Zur zwölften Mostkönigin krönte Schirmherr Landrat Christian Bernreiter zum Auftakt Karola Weber aus Rohrstetten. Die Zeremonie konnte heuer wieder im Freien unter der Dorflinde stattfinden, weil sich Bernreiter - als Schirmherr für das Wetter zuständig - "a bissl gebessert hat", wie er selbst meinte. Bei seiner Premiere im Vorjahr hatte die Festgesellschaft noch in den Zehentstadel ausweichen müssen. Die Mostkönigin sei eine Botschafterin für den naturnahen Streuobstanbau und die wunderschöne Landschaft, so der Landrat, bevor er die neue Mostkönigin krönte. Zum Festspangerln der Krone griff Vorgängerin Nadine Diller unterstützend ein, die ihrer Nachfolgerin riet: "Versuche, auf möglichst vielen Veranstaltungen zu erscheinen, zu denen Du eingeladen wirst, denn es ist wirklich eine wunderschöne Sache." Sie vertrat den Lallinger Winkel während ihrer Amtszeit u.a. auch beim bayerischen Tourismustag oder dem deutschen Königinnentag. Fast jedes Wochenende ist eine Mostkönigin im Einsatz. Nadine dankte vor allem auch "Queen Mum" Waltraud Schmöller, "auch wenn sie manchmal ein bisschen nervig war, war die Zeit mit ihr schön und lustig". Wie's gemeint war, zeigte die herzliche Umarmung der beiden.
Sie sei sich der Ehre voll bewusst und stolz darauf, Mostkönigin zu sein, erklärte Karola Weber. Sie werde versuchen, ihr Bestes zu geben, um den Lallinger Winkel gut zu repräsentieren. Schließlich werde in diesem "liebens- und lebenswerten Raum" die Naturverbundenheit großgeschrieben. Den Stolz auf Landschaft und Produkte brachte auch Bürgermeister Josef Streicher zum Ausdruck: "Obst und Mosten haben bei uns Tradition." Es habe auch Zeiten gegeben, da seien die Produkte nicht so gefragt gewesen, ganz anders heute, weil sie zu 100 Prozent natur belassen sind. Dazu stärkten Mostfest und Töpfermarkt seit Jahren das Gemeinschaftserlebnis in der Gemeinde. Bei der Organisation arbeiten Feuerwehr, Obst- und Gartenbauverein sowie die Töpferfamilie Pflugk und weitere Vereine eng zusammen. Dass die Lallinger damit einen touristischen Höhepunkt bieten, ließ Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner über Di Michael Braun, den neuen Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostbayern, ausrichten: "Das Mostfest mit Töpfermarkt ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür; wie das Miteinander von Landwirtschaft, Tourismus und Handel eine Region nach vorne bringt und ein Markenzeichen erarbeitet wird." Die Krönung verfolgten zahlreiche Exzellenzen, Produktköniginnen aus ganz Deutschland. Dazu kamen die Ehrengäste wie MdB Bruni Irber und Barthl Kalb, "Königin-Bürgermeister" Ferdinand Brandl aus Hunding mit seinen Kollegen Hermann Hackl (Schaufling) und Norbert Bayerl (Grattersdorf) sowie Prantisek Vlcek von der Partnergemeinde Besiny, die Landwirtschaftsdirektoren Dr. Heinrich Niedermaier und Josef Steinhuber, Bezirksbäuerin Maria Biermeier, stellvertretender BBV-Kreisobmann Josef Waas sowie Ortsbäuerin Maria Arbinger.
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Passauer Neue Presse DEGGENDORF Nummer 126, Seite 27 Von Wendelin Trs
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April 2007
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Hopfen statt Huber: Seehofer klammert heikles Thema aus Bundesagrarminister besuchte gestern die Hallertau Kirchdorf (iby). Die Hopfenbauern aus der Hallertau haben gestern zusammen mit Bundesagrarminister Horst Seehofer den Saisonhöhepunkt der diesjährigen Hopfenspargel-Ernte gefeiert. Bei seiner Rede in Kirchdorf (Lkr. Kelheim) äußerte sich Seehofer allerdings nicht zur Kandidatur um den CSU- Parteivorsitz und zu seinem Konkurrenten Erwin Huber. Seehofer lobte den in der Hallertau produzierten Hopfenspargel als positives Beispiel, wie regionale Produkte erfolgreich vermarktet werden können. Der Hopfenspargel sei zwar nur ein „Nischenprodukt“, wenn die Bauern aber innovativ seien, konnten sie solche Nischen beleben Obwohl die Hallertau in Nachbarschaft von Seehofers Wahlkreis Ingolstadt liegt, hatte der Minister bislang noch nie die Sprossen der Hopfenpflanzen gegessen. „Hopfenspargel erlebe ich zum ersten Mal“, sagte er. Die jungen Hopfentriebe zählen mit Kilopreisen von zum Teil mehr als 100 Euro zu den teuersten Gemüsesorten. Für die Landwirte im größten Hopfenanbaugebiet der Welt ist der Verkauf der Sprossen zu einem lukrativen Zusatzgeschäft geworden.
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Passauer Neue Presse NIEDERBAYERN Nummer 78 Dienstag, 3. April 2007
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April 2007
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Wer wird die neue Gurkenkönigin?
Bewerbungen sind jetzt möglich. Die Wahl erfolgt am 6. Juli
Wallerfing (gs). Zum dritten Mal wird heuer im Rahmen des Wallerfinger Volksfestes die Bayerische Gurkenkönigin gekürt. Am Freitag, 6. Juli, wird eine Nachfolgerin von Barbara Brandl aus Thundorf gewählt. Die amtierende Gurkenkönigin hat in ihrer zweijährigen Amtszeit das größte Gurkananbaugebiet Europas repräsentiert. Sie hat landwirtschaftliche Großveranstaltungen wie die Bundesgarten schau München besucht, zudem einige Messen, Saatgutvorstellungen, Einweihungen, Bauernmärkte oder Treffen mit anderen Produkt - Königinnen. Außerdem hat sie auch im Fernsehen, beispiels- weise bei der Sendung „Menschen in Bayern“, ihre Heimatregion zwischen Osterhofen und Landau vorgestellt und auf die hiesige Anbauregion von Gewürzgurken aufmerksam gemacht. Als Nachfolgerin können sich Frauen bewerben, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ledig sind und in Bayern wohnen. Die Teilnehmer müssen einen Fragebogen mit Themen über Allgemeinwissen, Zeitgeschehen sowie Gurken und Landwirtschaft beantworten. Zudem gilt es, einen freien Vortrag zu halten mit einer persönlichen Vorstellung und zu einem Fachthema nach eigener Wahl. Die Bewertung und Wahl der 3. Bayerischen Gurkenkönigin übernimmt eine überregionale, fachkompetente Jury. Die Schirmherrschaft hat MdEP Manfred Weber inne. Die Wahl wird zudem von Anbauern, Vermarktern und Saatgutherstellern von Gurken unterstützt sowie von Erntemaschinenherstellern, der Gurkenverarbeitungs-industrie und dem Amt für Landwirtschaft und Forsten in Landshut, Sachgebiet Gar- tenbau. Veranstalter ist der Förderverein Wallerfinger Volksfest. Bewerbungen mit Lichtbild und Lebenslauf nimmt Manfred Eder, Ramsdorf, 09936/902008, in- fo@gurkenkoenigin.de, entgegen.
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Passauer Neue Presse Osterhofen Nummer 92 / Seite 44 Samstag, 21. April 2007
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